19. November 2009 - Pressemitteilung:
Mechthild Dyckmans zur
Drogenbeauftragten der Bundesregierung ernannt
Link zum Bundesministerium für Gesundheit...
05.05.2009 - Drogen- und Suchtbericht
2009:
Autor: Ralph Seiler
- Exzessives Rauschtrinken bei Jugendlichen weiterhin auf hohem Niveau
- Koma-Saufen bleibt größte Herausforderung
- Aktionsplan Alkohol weiter in der Schublade
- Konsum von Amphetaminen, Ecstasy, Kokain und Opiaten stabil
- Anstieg der Drogentodeszahlen im Jahr 2008 auf 1.449 Drogentote
- Neue Herausforderung: Online- und Computerspielsucht 3 bis 7% der Internetnutzer werden als 'onlinesüchtig', ebenso viele als stark suchtgefährdet eingestuft.
Das sind einige Schlaglichter aus dem von der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing veröffentlichten Drogen und Suchtbericht 2009. Download
24.04.2009 - Vorstandswahlen. Der WESD-Vorstand wurde von den Verbandsmitgliedern mit großer Mehrheit wieder gewählt. Fest steht für Harry Glaeske, dem alten und neuen Vorsitzenden und Sprecher des Vorstands, dass es die letzte WESD-Wahl war, zu der er kandidierte: "Nach 7 Wahlen zum Vorsitzenden muss man sich fragen, ob man dadurch nicht auch andere potentielle Bewerber blockiert. Deshalb ist es in jedem Fall meine letzte Kandidatur." Der Vorstand hatte sich geschlossen zur (Wieder-) Wahl gestellt, um anstehende aktuelle Veränderungen der stationären Drogenarbeit noch im begonnenen Prozess weiter begleiten zu können. Für die Mitglieder des Verbandes ist es allerdings auch ein besonderer Vertrauensbeweis für die geleistete Vorstandsarbeit.
26.03.09 - Ausschuss
für Frauenpolitik sowie
Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales
"Geschlechtergerechte Drogen- und
Suchtpolitik in NRW voranbringen!"
u.a. Sybille Theunißen 10.30 Uhr bis max. 13.00
Uhr Raum: E 3 - A 02
Für diejenigen, die an der Anhörung teilnehmen
wollen: Personalausweis nicht vergessen!
26.02.2009 - Offizielle
Eröffnung -
Bericht der WR vom 27.02.2009

Mitte Dezember sind die ersten Patienten
eingezogen, Donnerstag wurde die Volmeklinik
offiziell eröffnet. NRW-Sozialminister
Karl-Josef Laumann sagte der Trägerin AWO,
Unterstützung des Landes zu: Die Regierung sorge
dafür, dass die Therapie-Einrichtung ausgelastet
sei.
Das ist auch nötig, denn finanziert wird das gut
3,5 Millionen teure Wohnzentrum unter anderem
durch die Pflegesätze, die das Land pro Patient
auszahlt. 22 Therapieplätze stehen im Haus zur
Verfügung, 20 sind bereits belegt. Rund ein Jahr
lang werden die Straftäter in der Volmeklinik
therapiert. Danach verbringen sie ein weiteres
Jahr in einer Einrichtung für betreutes Wohnen
oder in der forensischen Nachsorgeambulanz im
Behandlungszentrum Deerth.
Elf Mitarbeiter, überwiegend Psychotherapeuten
und eine Ärztin, sprechen mit den Patienten über
ihre Krankheiten. „Gemeinsam suchen sie nach den
Gründen, warum jemand kriminell geworden ist.
Außerdem geht es etwa um Fragen der
Freizeitgestaltung und des Arbeitslebens", sagt
Klinikleiter Harry Glaeske. Abschließendes Ziel
ist die gelungene Integration der Straftäter in
die Gesellschaft. „Es darf nicht vergessen
werden, dass diese Menschen zwar Verbrechen
begangen haben, aber dass sie auch krank sind",
sagt Karl-Josef Laumann.
Der Maßregelvollzug sei ein Thema, das in der
Bevölkerung dennoch verständlicherweise
emotional aufgenommen werde. Zum einen wegen der
Frage der Sicherheit, zum anderen wegen der
Kosten. Pro Jahr kosten die Therapien im Rahmen
des Vollzugs das Land rund 180 Millionen €. Die
Tagessätze zur Betreuung liegen durchschnittlich
bei etwa 220 € pro Tag, in der Volmeklinik sind
es 80 € weniger. „Vor allem, weil in großen
Kliniken die Personalkosten deutlich höher
sind", erklärt Harry Glaeske die Differenz.
Sicherheitsbedenken von Anwohnern hatte der
Klinikleiter vorab kaum zu hören bekommen. Die
Hagener Bürger stehen einer gelungenen
Wiedereingliederung der Straftäter in die
Bevölkerung also nicht im Weg.
Annenhofklinik sucht
im Bereich der Gruppentherapie zum baldmöglichsten Zeitpunkt eine(n) Diplom-Sozialarbeiter/in oder eine(n) Diplom-Sozialpädagoge/-pädagogin oder eine(n) Diplom-Psychologe/-Psychologin mit abgeschlossener oder fortgeschrittener VDR-anerkannter Zusatzausbildung.
Das vorhandene Konzept ist verhaltenstherapeutisch orientiert und bildet seine Schwerpunkte bei der Behandlung von Doppeldiagnosepatienten und bei der Behandlung von Paaren.
Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an:
Annenhofklinik
Herr Zimmermann
Schiederstraße 94
32839 Steinheim