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Aktuelles
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Westfälische Einrichtungen Stationärer Drogentherapie e.V.

Aktuelles aus 2006

 

WESD-Klausur - November 2006
Die Mitglieder des WESD-Verbands informierten sich über die gesetzlichen Vorgaben des in allen Einrichtungen notwendigen Datenschutzbeauftragten. Zu Gast war zudem Frau Barbara Hassenkamp von der DRV-Westfalen.
Der größte Teil der Einrichtungen ist unter 90% belegt, d.h. dass die betriebswirtschaftlichen Vorgaben wohl auch 2006  kaum erreicht werden können. Trotz vorhandener Leistungszusagen kommt es aufgrund zu vieler Abbrüche während des Entzugs nicht zu ausreichend Aufnahmen in den Entwöhnungseinrichtungen. Der WESD-Vorstand und die DRV werden gemeinsam Lösungsansätze untersuchen.

 

 

November 2006 In der Region Hagen - Märkischer Kreis - Ennepe-Ruhrkreis tut sich etwas...
Den Versuch, die Region mittels Vereinbarungen im Rahmen der "Kombitherapie" verbindlicher zu vernetzen wollen die Stadt Hagen und das Behandlungszentrum Deerth (AWO) wagen. Unter Federführung der Fachklinik Im Deerth werden am 8.Nov. 06 die leitenden "Drogen-Fachleute" gemeinsam mit der Verwaltungsdirektorin der DRV-Westfalen Frau Barbara Hassenkamp erörtern, wie die Vorschläge der DRV umsetzbar sein könnten.
Ebenso wurde zwischen beiden Trägern (AWO und Stadt Hagen) vereinbart, gemeinsam unter Federführung der Stadt Hagen  zusätzliche Angebote zur ambulanten Therapie im Drogenbereich zu schaffen. Hierzu finden ebenfalls Gespräche übergreifend mit den Regionen Ennepe-Ruhr und Märkischer Kreis statt.

 

 

Eine sehr detaillierte Einschätzung von Prof. Dr. jur. Johannes Münder von der TU Berlin zu der Neuregelung des § 7, Abs. 4 SGB II und den daraus resultierenden Konsequenzen zur Information. mehr...

 

 

Die Fachtagung "Kombitherapie" (DRV/LWL) am 8.08.2006 in Münster war sehr gut besucht. Auffällig war, dass das Thema anscheinend wesentlich interessanter für Einrichtungen der Sucht - als für Drogeneinrichtungen ist. Aus dem WESD-Verband waren fünf Einrichtungen vertreten. Das Thema ist sicherlich ein Zukunftsthema. Bisherige Erfahrungen gibt es allerdings auch nur mit Suchteinrichtungen. Drogenpatienten eignen sich nach unterschiedlichen Einschätzungen der Referenten nicht unbedingt für die bisherigen Modelle. Die DRV-Westfalen hat nach Aussage der Leiterin der WAG Frau Barbara Hassenkamp sehr großes Interesse an einer Umsetzung auch mit westfälischen Drogenkliniken im Rahmen derer Verbünde.

 

 

"momo" Deerth
Die Fachklinik Im Deerth, Hagen hat erneut die Zusage für ein EU-Projekt bekommen. "momo" setzt sich mit der Mobilitätsmotivation von Absolventen der Arbeitstherapie in stationären Drogentherapieeinrichtungen auseinander. Partner sind der Tannenhof in Berlin, der Knappenhof in Österreich,  Metis in Polen und eine Einrichtung aus Tschechien. mehr...

 

 

Was sonst noch von Interesse ist (war)...
Das Projekt "Mobys" der Fachklinik Im Deerth ist mittlerweile beendet. Projektergebnisse und mehr sind auf der Webseite www.mobys.info  zu finden.

 

 

Berlin, 3. Mai 2006
Drogen- und Suchtbericht: Erneut weniger Drogentote – Ausmaß der Tabak-, Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit alarmierend
Anlässlich der heutigen Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: „Die Eindämmung des Drogen- und Suchtproblems bleibt eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. ...Download

 

 

BINAD eingestellt:
Zum Ende des Monats März 2006 ist seitens der Landesregierung die Förderung des LWL-Projektes BINAD eingestellt worden. Die innovative Zusammenarbeit mit dem WESD e.V. war seit Jahren fester Bestandteil gemeinsamer Veranstaltungen und Diskussionen. mehr...

 

 

Eröffnung der Annenhofklinik
Die Annenhofklinik hat mit einer feierlichen Veranstaltung am 02.03.2006 den sehr gelungenen Umbau und der damit verbundenen Modernisierung der Klinik der (Fach)-Öffentlichkeit vorgestellt. Die Gastrede hielt für den Verband WESD e.V. der Sprecher und Vorsitzende Harry Glaeske. Er lobte den Klinikumbau als "mutigen" Schritt in die richtige Richtung. Er wies dabei auf die Notwendigkeit hin, die häufig baulich veralteten stationären Einrichtungen der Drogenhilfe zu modernisieren, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Das exzellente Fachwissen der "alten" Einrichtungen würde zukünftig nicht allein ausreichen, um auf dem Markt erfolgreich zu bleiben. Dabei vergaß er nicht, auch auf die mangelnden finanziellen Ressourcen hinzuweisen, die durch die anstehende "Nivellierung" der Vergütungssätze weitere Schwierigkeiten für die Fachkliniken bedeuten würden. mehr...

(Fotos: L. Kießling)

Harry Glaeske Glaeske bei der Rede Frau Dr. Schiller
(Ther. Leitung)Dr. Schiller
Harry Glaeske /
Prof. Dr. Duncker (ärztl. Leiter) Glaeske + Dunker
Harry Glaeske
Frau Hassenkamp
(DRV-Westfalen) Hassenkamp + Glaeske
Auditorium Auditorium  

 

 

 

SIRIUS-Mitarbeiter hängen in der Luft... (Zeitungsartikel zum Download)